Die Geschichte Amerika
Die Geschichte von Amerika lässt sich in drei Teilgebiete der Geschichte einteilen. Zum einen gibt es die Geschichte über Nordamerika, dann die über Mittelamerika und die dritte über Südamerika. Die ersten Kulturen gab es in Amerika etwa um 13.800 v. Chr. Die ersten Besiedlungen hier in diesem Land erfolgten durch mehrere Einwanderungswellen. Diese Einwanderungswellen überspannen einen Zeitraum von etwa 16.000 Jahren. Man denkt bis heute, dass die ersten Besiedlungen an der Westküste begannen und sich die Indianer dann nach Osten ausbreiteten.
Eine ganze Zeit lang galten die Clovis- Kulturen als die ersten Menschen in Nordamerika, doch seit den Funden in den Paisley- Höhlen, weiß man das es Kulturen gab die fast ein Jahrtausend früher dort lebten und nicht zu diesen Kulturen gehörten. Die ersten Funde von Kulturen in Mittelamerika reichen bis etwa 12.000 Jahre zurück. Die ersten Kulturen hier waren die Casapedrense. In Südamerika gab es erst vor etwa 10.000 Jahren die ersten Kulturen. Die ersten Kolonien gab es ab 1492, als der Doppelkontinent nach und nach von europäischen Staaten übernommen wurde. Diese Kolonie- und Besiedelungsformen hatten bedeutende Auswirkungen auf die dort lebenden Kulturen. Am Anfang war erst im Norden der Handel vorherrschend und ab 1600 gab es an der Ostküste die ersten Kolonien. Jedoch eroberten die Spanier in wenigen Jahrzehnten die Großreiche Lateinamerikas. Im spanischen Bereich lebten mehr als drei Viertel der Indianer. Die Länder Portugal, Frankreich und England erhielten die Regionen die etwas weniger besiedelt waren.
Nach dieser Zeit gerieten die Indianer in Nordamerika immer mehr in die Minderheit und die „weißen“ wurden immer mehr. Es gab verschieden Stämme die sich dagegen wehrten, aber es war vergeblich und 1890 haben diese Stämme den Widerstand aufgegeben. In Südamerika löste man die Kolonien auf und gab diese an Großgrundbesitzer. Jeder Widerstand wurde mit der Waffengewalt und Hunger gebrochen. Ab 1830 mussten alle Indianer, die in den USA lebten, das Land östlich des Mississippi verlassen. In Kanada und in den USA errichtete man traditionelle Gebiete, Reservate, wo die Indianer leben durften. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte man diesen Prozess im Norden von Amerika fast ganz abgeschlossen und die Zahl der Indianer schrumpfte auf einen Buchteil ab. In fast ganz Amerika leben heute ganz wenig vereinzelte Indianerstämme. Das einzige Land, wo noch die Mehrheit der dort lebenden Bevölkerung Indios sind, ist Bolivien. Seit den Wahlen von 2005 regiert hier ein indianischer Präsident der eigentlich aus Varkala stammt. Ansonsten ist es schwer noch Indianer zu finden. Alle Reservate gingen in den Privatbesitz über.