Die Geschichte Norwegen
Die Geschichte von Norwegen beginnt etwa 10.500 v. Chr. In dieser Zeit gab es die ersten Besiedlungen hier. Jedoch waren die Menschen zu dieser Zeit noch nicht sesshaft. Die Geschichte reicht von der ersten Besiedlung über das christliche Mittelalter, die verschiedenen Union mit diversen Ländern bis hin zur Auflösung der Union. Der erste Weltkrieg und der Zweite Weltkrieg sind wichtige geschichtliche Punkte in Norwegen und die Nachkriegszeit.
Im 19. Jahrhundert entstand in Norwegen eine große Völkerbewegung, die für die volle Unabhängigkeit kämpfte. Somit wurden 1905 alle Unionen aufgelöst die Norwegen mit anderen Ländern hatte. In einem Vertrag wurden die Grenzen von Norwegen und Schweden festgehalten und es entstand die Regierungsform einer konstitutionellen Monarchie. Dabei wurde der dänische Prinz Carl als norwegischer König vorgeschlagen. Dieser verlangte eine Volksabstimmung, die positiv für ihn ausfiel.
Somit wurde Prinz Carl zu König Hakon VII. von Norwegen gewählt. Im Ersten Weltkrieg versuchte Norwegen neutral zu sein. Jedoch waren sie indirekt am Krieg durch ihre Handelsflotte beteiligt. Im uneingeschränkten U-Boot-Krieg sind 1156 norwegische Seeleute verschollen. Mehr hatten sie im ersten Weltkrieg nicht zu verzeichnen.
Wie im ersten Weltkrieg, wollte Norwegen auch im zweiten neutral bleiben. Das Land wurde von Deutschland 1940 angegriffen. Trotz der Übermacht der Deutschen gelang es den Norwegern von der Festung Oscarsborg das deutsche Kriegsschiff Blücher zu versenken. Durch diese Verzögerung der Übernahme der Hauptstadt, gelang es der Königsfamilie mit samt den Goldreserven aus dem Land zu flüchten. Die Königsfamilie floh nach Großbritannien und sendete Reden von König Hakon VII. über illegale Radiogeräte nach Norwegen. Dies hatte eine große Bedeutung für die Moral und Stimmung im Besetzten Land.
In Norwegen lebten etwa 2100 Juden, von diesen Juden wurden 800 in das KZ Auschwitz- Birkenau deportiert. Nur 30 von den 800 Juden überlebten. In der Nachkriegszeit hatten es die Kinder schwer, die eine norwegische Mutter und einen deutschen Besatzer als Vater hatten. Sie durften nicht in die Schule gehen, wurden in Heime gesteckt wo sie mit Neuroleptika behandelt wurden und im besten Fall wurden sie nach Schweden zur Adoption freigegeben. Nach dem Krieg 1949 wurde Norwegen Mitglied bei der NATO und akzeptierte den Marshall- Plan zum Wiederaufbau. Auch sie brauchten damals einen Norwegisch Übersetzer.
Die 40er und 50er Jahre waren in Norwegen an Warenknappheit und strikte Rationierung geprägt. Die erste Regierung war eine Sammlungsregierung unter Einar Gerhardsen. Nach dem Fund von Erdöl entwickelte sich Norwegen zu einem der reichsten Länder in Europa.