Die Geschichte Schweden
Nach der letzten Eiszeit um etwa 12.000 v. Chr. fingen die ersten Menschen die Besiedelung von Schweden an über eine Luftbrücke. Die Wikingerzeit war eine wichtige Epoche in der Geschichte dieses Landes. Im Jahr 800 begannen die ersten Wikingerfahrten die kombiniert waren mit Kriegs- und Handelszügen. Als in dieser Zeit sich dann auch das Christentum in Schweden verbreitet, entstanden große Spannungen zwischen den Christen und den heidnischen. An der Christianisierung in Schweden war der Erzbischof von Hamburg- Bremen schuld, da er zwei Missionsreisen nach Schweden tätigte. Das war im Jahr 830 und 853, was aber noch keinen Erfolg brachte. Der Erfolg des Christentums kam im Jahr 1008 als sich der König Olof Skötkonung taufen ließ. Trotzdem war der größte Teil der Bevölkerung bis zum 12. Jahrhundert heidnisch. Auch die Zeit vom Hochmittelalter über die Wasa- Zeit bis ins 19. Jahrhundert waren wichtige Epochen der Geschichte von Schweden.
Nach der Niederlage von Deutschland im ersten Weltkrieg wurde in Schweden das allgemeine Wahlrecht und das Frauenwahlrecht eingeführt. Schweden hatte zwar nicht am Krieg teilgenommen, aber unterstützte Deutschland mit Handelsgütern. Das hatte große Nachteile für die schwedische Bevölkerung. Durch den Ausbruch von Hungersnöten wurde die Regierung radikalisiert und man führte eine Demokratie in Schweden ein.
Auch der Zweite Weltkrieg ging an Schweden nicht so einfach vorbei. Am Anfang erklärte Schweden ihre Neutralität, weil sie nicht mit in den Krieg gezogen werden wollten. Aber als Finnland dann von der Sowjetunion angegriffen wurde, stellte das die Schweden auf eine harte Probe. Nach einer Umstrukturierung der Regierung half man Finnland finanziell und militärisch. Eine weitere schwere Situation war als Deutschland Dänemark und Norwegen angriff. Der norwegische König, Kronprinz und einige Mitglieder der Regierung, die von den Deutschen verfolgt wurden, wollten nach Schweden flüchten, aber die schwedische Regierung drohte ihnen die Internierung an und somit blieben sie in Norwegen. Da Norweger wie auch viele Leute in anderen Ländern eine andere Sprache als wir Deutsche spechen ab auch schon in den früheren Jahren Übersetzungsbüros
Deutschland wurde 1940 der wichtigste Handelspartner der Schweden und auch die Seewege durften die Deutschen von den Schweden nutzen als sie die Russen angriffen.
Nach dem Krieg arbeitet man dann in Schweden an einem Sozialsystem und einer Verfassungsreform. Die sich dann auch 1970 durchsetzte als Schwedens Verfassung. Diese Verfassung hat bis heute standgehalten.