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Die Geschichte Ungarn

Die Geschichte von Ungarn beginnt etwa 9. Jahrhundert, als die Magyaren aus dem Osten kamen und das Gebiet des heutigen Ungarns besiedelten. Bei den Ungarn wird der damalige König Stephan I. als Staatsgründer angesehen. Er erschuf im Jahr 1000 das erste ungarische Königreich. Im ersten Abschnitt des 16. Jahrhunderts fällt Ungarn unter die Herrschaft der Türken. Erst 173 Jahre später konnten die Habsburger das Land zurück erobern. In den Jahren 1848 bis 1849 kam es in Ungarn zu Freiheitsbewegungen, die letztendlich 1849 blutig Niedergeschlagen wurden. Etwa 20 Jahre später rief man die Doppelmonarchie Österreich- Ungarn aus.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde auch die Monarchie der Habsburger in Ungarn beendet, mit der Unabhängigkeitserklärung. Jedoch hatte dies auch Nachteile. Das Land verlor den größten Teil seines Gebietes. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg sah es nicht gut aus für Ungarn. Erst wurde dieses Land von den sowjetischen Truppen besetzt und 1946 wurde die Volksrepublik Ungarn ausgerufen. Im Jahr 56 kam es zu einem Volksaufstand, der jedoch von den sowjetischen Truppen blutig niedergeschlagen wurde. Schon Anfang der 80er Jahre setzte man die ersten politischen Reformen ein und 87 hob man die Beschränkungen von Reisen in den Westen auf. Dies hatte zwei Jahre später zur Folge, dass die Berliner Mauer fiel. Damit leitete man auch die friedliche Revolution in den osteuropäischen Ländern ein.

Am 23. Oktober 1989 wurde die heutige Republik in Ungarn ausgerufen. Schon vier Jahre danach stellte das Land einen Antrag auf die Aufnahme in die Europäische Union. Am 1. Mai 2004 trat Ungarn der Europäischen Union bei.

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